2000 – 2009

 

Zum 80-jährigen Jubiläum wollte der FVÖ allen Volksmusikfreunden ein Highlight bieten. Die „Kastelruther Spatzen“ sollten auf der Freilichtbühne auftreten. Leider war der Termin im Jubiläumsjahr 1999 nicht mit dem Terminplan der Volksmusiker zu realisieren.

Die Verantwortlichen einigten sich mit dem Management deshalb auf den 1. Juni 2000.

Mühevolle Kleinarbeit ging diesem Auftritt voraus. Aber diese Arbeit hatte sich gelohnt. Die Freilichtbühne war ausverkauft und alle Anwesenden erlebten ein Volksmusikspektakel der Extraklasse. Mehr als drei Stunden gaben die sieben Musiker aus Südtirol ihre Erfolgshits zum Besten.

Vom „Adler in der Schartenwand“ über „Roter Diamant“, oder „Kastelruth ist mehr als nur ein Wort“ u.v.m. – die Fans kamen voll auf ihre Kosten.

„Standing Ovations“ waren der Lohn für eine gelungene musikalische Darbietung. Am Ende waren sich alle Besucher einig: Das war ein unvergessliches Erlebnis.

2001 übernahm Werner Krebs das Amt des 1. Vorsitzenden und stand dem Verein bis 2010 vor. Seine Stellvertreter waren als zweiter Vorsitzender und sportlich Verantwortlicher Joachim Hort und als dritte Vorsitzende Petra Kölmel, die sich auch um die Kasse kümmerte.

Viele neue Ideen brachte die neue Vorstandschaft ein. So wurde in dieser Zeit u. a. die jährliche Après-Ski-Party in der Mehrzweckhalle eingeführt, die immer eine volle Halle bescherte, und der Weihnachtsmarkt in Ötigheim eingeführt, welcher heute immer noch ein tolles Bühnenprogramm bietet und in Ötigheim mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender ist. Auch das Sportfest wurde neu konzipiert, da sich das große Festzelt nicht mehr als rentabel erwies.

Außerdem wurden die zweite Mannschaftskabine, die Gästekabinen, die Sportfest-Garagen und die Schiedsrichterkabinen in kompletter Eigenregie auf Vordermann gebracht.

Sportlich gab es auch in dieser Zeit Höhen und Tiefen. Zu den Höhen gehörte zweifellos der unerwartete Aufstieg der ersten Senioren-Herrenmannschaft in der Saison 2003/2004. Spielte man in der Vorsaison noch gegen den Abstieg in der Kreisliga A, stand ein Jahr später der verdiente Aufstieg in die Bezirksliga statt. Der Großteil der Mannschaft von Trainer Rudi Röder bestand aus ehemaligen Jugendspielern der Jahrgänge 1979/1980 und 1981, welche Frans Hilß und Harald Unser in der Jugend betreuten.

Zu diesem Grundgerüst stieß u. a. der damals nach Ötigheim gezogene Dietmar Blicker hinzu, der sich als fehlendes Puzzleteil herausstellte und dem FVÖ bis 2008 erhalten blieb. Er löste nach der Debüt-Saison in der Bezirksliga im Sommer 2005 Rudi Röder als Trainer ab und fungierte seitdem als Spielertrainer. Seine Beziehungen zur Sport-Universität nach Karlsruhe brachten den ein oder anderen höherklassigen Spieler nach Ötigheim, zwischenzeitlich klopfte man auch ziemlich stark an das Tor zur Landesliga.

Nach Dietmar Blicker übernahm zur Saison 2008/2009 der oberligaerfahrene Matthias Götz als Spielertrainer das sportliche Kommando. Doch die Fluktuation war zu groß und zum Ende der Saison stand der klare Abstieg in die Kreisliga A fest. Dieser konnte auch durch den Trainerwechsel vor der Winterpause zu Hendrik Neuberth nicht verhindert werden.

Zur Saison 2009 / 2010 übernahem zunächst Peter Augsburg das Traineramt, er wurde aber relativ schnell von Martin Dreher abgelöst.

Immer wieder spielte man eine gute Vorrunde, brach aber zur Rückrunde wieder ein und hatte so mit dem Aufstieg lange nichts zu tun.